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Unterschiedliche Ursachen führen zu Nierenerkrankungen

Diabetes als Folge- und Begleiterscheinung der Behandlung von Nierenerkrankungen

Menschen, die unter einer schweren Nierenerkrankung leiden oder gelitten haben, werden meist mit Cortison behandelt , da dieses Medikament dazu beitragen kann, eine Niereninsuffizienz wieder in den Griff zu bekommen, ohne dass dem Patienten die Dialyse bevorsteht. Effektiv gesehen kann eine langfristige Behandlung mit Cortison dafür sorgen, dass die Nierenerkrankung sich bessert – jedoch müssen Patienten damit rechnen, dass dies nicht ohne Begleiterscheinungen einhergeht.

Patienten, die mit einer hohen Dosis Cortison dauerhaft behandelt werden, leiden meist unter Depressionen, Kopfschmerzen und Unwohlsein, welches man leider in Kauf nehmen muss. Allerdings sorgt das Medikament auch für eine zwar oft vorübergehende aber dennoch schwere Form der Diabetes, die meist sofortig durch Insulinspritzen behandelt wird. Diese müssen ebenso verwendet werden, wie es bei Diabetes generell der Fall ist. Nachteilig ist, dass insbesondere die Blutzuckermessgeräte oft nicht von der Krankenkasse bezahlt werden, da es sich nicht um eine Diabetes handelt, mit der dauerhaft zu rechnen ist, sondern um eine Form von Diabetes, die durch das Cortison hervorgerufen wird.

Bei reinen Diabetespatienten ist es möglich, dass eine Ernährungsumstellung mit Hilfe einer Ernährungsberatung dafür Sorge tragen kann, dass sich der allgemeine Zustand des Patienten verbessert. Diese Beratung wird meist durch die Krankenkasse getragen, was jedoch nicht auf Patienten zutrifft, die Diabetes durch die Einnahme von Medikamenten bekommen haben. In diesem Fall muss die Beratung aus eigener Tasche bezahlt werden. Auch eine Beratung bezüglich einer Ernährung, die angepasst an die Nierenerkrankung ist, wird in dieser Zeit nicht durch die Krankenkasse finanziert, so lange eine Behandlung mit Cortison besteht. Erst nach Abschluss der Behandlung wird insgesamt entschieden, welche Maßnahmen möglich sind und ob diese für den Patienten finanziert werden oder nicht.

Nach der Behandlung verlieren die meisten Patienten das Problem der Diabetes wieder und können ganz normal leben – jedenfalls bezogen auf den eigenen Blutzucker. Bezüglich der Nierenerkrankung sollte man dann jedoch eine Beratung im Bereich der Ernährung in Anspruch nehmen um zu lernen, wie man ernährungstechnisch mit der Nierenerkrankung umgehen sollte, um die Nieren weitestgehend zu schonen.

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