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Niereninsuffizienz als Folgeerscheinung der Zystenniere

Zu den Ursachen einer Niereninsuffizienz zählen u.a. auch Zystennieren, die eine deutliche Gefahr für das Leben des Betroffenen darstellen können. Eine Zystenniere ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass sie innerhalb der Niere eine große Anzahl von Zysten gebildet hat, die mit Flüssigkeit gefüllt sind, so dass das Gewicht der Niere um mehrere Kilogramm ansteigen kann. Aufgrund dieser Veränderung in den Nieren können diese nicht mehr richtig arbeiten, sie werden nicht mehr entsprechend versorgt und verkümmern. Die Folge davon ist die Niereninsuffizienz – der Verlust der Nierenfunktion oder eine eingeschränkte Nierenfunktion.

 

Für betroffene Personen gehen damit Bluthochdruck einher sowie auch Schmerzen im Nierenbereich, Blut im Urin, Entzündungen der Blase sowie auch die Zystenbildung in weiterenn Körperbereichen und Vergiftungen, die auf den Funktionsausfall der Nieren zurückzuführen sind. Aktuelle medizinische Möglichkeiten erlauben es jedoch, diese Erkrankung frühzeitig zu erkennen, wenn Menschen die Symptome bereits im Anfangsstadium ernstnehmen. Durch Ultraschalluntersuchungen, Computertomographie und Kernspintomographie kann eine Zystenniere schnell und sicher diagnostiziert werden.

 

Da die Entstehung der Zystenniere meist erblich bedingt ist, kann diese generell nicht behandelt werden. Behandelt werden kann jedoch die damit einhergehende Niereninsuffizienz, die aufgrund ihrer lebensgefährdenden Folgen hohe Priorität hat. Zu den weiteren Behandlungsmöglichkeiten gehören die Senkung des Blutdruckes sowie oft die Behandlung von Entzündungen der Niere oder der Blase, die oft mit der Erkrankung einher gehen, mit Antibiotika. Dialysetherapien und Nierentransplantationen verlängern oft das Leben von betroffenen Patienten. Auch ist häufig nicht die Zystenniere selbst die Todesursache von Betroffenen, es sind die Folgeerkrankungen und Komplikationen, so dass deren Behandlung höchste Priorität hat.

 

Zu beachten ist auch, dass mit der Niereninsuffizienz eine renale Anämie einhergehen kann. Diese zeigt sich im Bereich der Symptome ebenso wie die reine Anämie, wobei hier allerdings rein die Niereninsuffizienz als Auslöser zugrunde liegt. Durch den Verlust der Nierenfunktion kann nicht genug Erythroprotein gebildet werden.

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