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Niereninsuffizienz – Erkennen statt leiden

Der Begriff Niereninsuffizienz bezeichnet den Verlust der Nierenfunktion, die für Menschen lebensnotwendig ist. Ein solcher Verlust kann plötzlich und zeitlich begrenzt auftreten, wobei man dann von akutem Nierenversagen spricht oder generell auch langsam, über einen längeren Zeitraum, was als chronisches Niereninsuffizienz bezeichnet wird. Diese Art des Nierenversagens kommt schleichend und wird von den wenigsten Menschen sofort bemerkt. Daher ist es besonders wichtig, dass man die Symptome dann erkennt, wenn sie entstehen. Niereninsuffizienz beginnt meist unbemerkt und damit, dass das Nierengewebe nicht mehr in der Lage ist, den sogenannten Primärharn zu produzieren. Gefährlich dabei ist, dass dies meist erst dann entdeckt wird, wenn bereits die 50 Prozent des Nierengewebes Schaden genommen hat. Der Grund dafür ist, dass zuerst das noch heile Gewebe den Ausfall ausgleicht und dies so lange, bis es nicht mehr möglich ist. Kommt es zu einem Ausfall der Nieren, so nennt man dies terminales Nierenversagen und es müssen sofortig Gegenmaßnahmen ergriffen werden, da es innerhalb kürzester Zeit zu einer Vergiftung des Körpers kommt, die im schlimmsten Fall zum Tode führen kann. Hier ist es notwendig, schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen. Vergiftungen gehen grundsätzlich auch mit Übelkeit und Erbrechen einher, wodurch das Nierenversagen fälschlicherweise für ein Problem gehalten wird, welches durch den Magen entsteht. Eine Blutuntersuchung kann aber schnell Aufschluss bringen und es ist notwendig, einen Arzt aufzusuchen, der sich mit dem Bereich der Nephrologie befasst und notwendige Behandlungsmaßnahmen einleiten kann. Von einer Behandlung mit Homöopathischen Mitteln ist an dieser Stelle dringend abzuraten. Nierenversagen kann durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden. Meist gehen chronische Erkrankungen voraus wie beispielsweise Diabetische Nephropathie, Chronische Glomerulonephritis, chronische Nieren- und Nierenbeckenentzündung, Nierenschädigung durch Bluthochdruck, angeborene Nierenfehlbildungen mit zahlreichen Zysten, Schädigung durch chronischen Schmerzmittelmissbrauch sowie eine Erkrankung der Blutgefäße inklusive Nierengefäße. In allen genannten Fällen sollten die Nieren durch einen Facharzt regelmäßig überprüft werden, um ein etwaiges Versagen rechtzeitig erkennen zu können.

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